Gott, der Herr über Leben und Tod,
hat unsere liebe Mitschwester, Schwester, Schwägerin, Tante und Großtante
Schwester Margareta Wilhelm
Missionarin Christi
am 1. September 2026 in seine ewige Heimat gerufen.
Sr. Margareta wurde am 13. Juli 1940 in Ering, in Niederbayern als Zweitjüngste geboren und auf den Namen Maria getauft. Die Familie bewirtschaftete einen Bauernhof. Als der Vater bei einem Unfall starb, war Maria 15 Jahre alt. Ihre Mutter und die Geschwister halfen zusammen, um alles zu bewältigen. Mit 21 Jahren trat sie in die Gemeinschaft der Missionarinnen Christi ein, erhielt den Schwesternnamen Margareta und weihte 1963 ihr Leben Jesus Christus.
Sr. Margareta war fünf Jahre als Chauffeurin der Gemeinschaft tätig und absolvierte parallel einen zweijährigen Lehrgang zur Hauswirtschafterin, den sie 1967 mit der Meisterprüfung abschloss. 1967 begann ihr Einsatz als Köchin und Hauswirtschafterin in Bregenz bei den Herz Jesu Missionaren (MSC), die dort ein Wohnheim für Schüler und Auszubildende führten. Sr. Margareta blieb 48 Jahre, weit über das Rentenalter hinaus, und fand dort die Erfüllung ihrer Berufung. In diesen Jahren entwickelte sich ihr Charisma, sich in einer sorgenden und mütterlichen Weise um Menschen in schwierigen Lebenslagen, mit Behinderung oder Pflegebedarf zu kümmern. 2001 bekam sie das Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg.
Ihr neuer Einsatzort war bei den Herz Jesu Missionaren in Birkeneck. Dort übernahm sie die Sorge für die alten und kranken Brüder und Patres und kümmerte sich unter anderem um die Sakristei.
Sr. Margaretas Fürsorge tat vielen gut und vermittelte Sicherheit. Sie ließ sich in ihre Aufgaben binden und war gleichzeitig freiheitsliebend. Getragen war sie von einem tiefen Glauben. Besonders schätzte sie die Anbetung, verehrte das Herz Jesu und Maria. Mit ihrer Heimat und Familie blieb sie verbunden.
In den letzten Monaten hat sie sich mehr und mehr zurückgezogen. Vielleicht ahnte sie ihre Krebserkrankung. Bis zum Schluss bewies sie ihre Willensstärke und ging manchmal über ihre Grenzen. Nur eine Woche war sie im Krankenhaus, bevor sie friedlich eingeschlafen ist.
Die Beerdigung findet am Donnerstag, 17. September 2026 um 12.45 Uhr in München auf dem Waldfriedhof (Alter Teil) statt, anschließend feiern wir den Auferstehungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Hedwig (Hirnerstr. 1).

