Gott, der Herr über Leben und Tod,
hat unsere liebe Mitschwester, Schwester, Schwägerin und Tante
Schwester Gerda Brockmeyer
Missionarin Christi
am 18. Dezember 2025 in seine ewige Heimat gerufen.
Sr. Gerda wurde am 31. Mai 1942 in Greven in Westfalen geboren und wuchs gemeinsam mit ihrer älteren Schwester und ihrem jüngeren Bruder auf. Nach dem Einmarsch der englischen Truppen musste die Familie ihre Wohnung verlassen und floh zu den Großeltern aufs Land. Zwei Jahre später kehrten sie nach Greven zurück. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte sie eine dreijährige Ausbildung zur Industriekauffrau und arbeitete in diesem Beruf bis zum Eintritt 1962 in die Gemeinschaft der Missionarinnen Christi. 1963 weihte sie ihr Leben Jesus Christus.
Als Missionarin Christi lebte und wirkte Sr. Gerda an verschiedenen Orten in Deutschland: insgesamt 18 Jahre in Rebdorf, drei Jahre in Mainz, acht Jahre in Murnau, 13 Jahre in Jena und insgesamt 21 Jahre in München.
Sr. Gerda hat unsere Gemeinschaft durch ihr Leben nachhaltig geprägt. In allen Aufgaben, die ihr anvertraut waren – innerhalb wie außerhalb der Gemeinschaft – setzte sie sich für Glaube und Menschenwürde ein. Ob als stellvertretende Generalleiterin, Sekretärin der Gemeinschaft, Mitarbeiterin im Superiorat der Herz Jesu Missionare, bei der Jenaer Tafel, als Gemeindereferentin in einer Pfarrgemeinde, in ihrem Engagement für geflüchtete und wohnungslose Menschen oder bei „Ordensleute für den Frieden“: Sr. Gerda lebte aus einer tiefen Beziehung zu Jesus Christus.
25 Jahre lebte Sr. Gerda mit der Alzheimer-Erkrankung. Ihr Umgang mit der Krankheit war beeindruckend und berührte auch unser Leben. 2021 übersiedelte sie in das Alten- und Pflegeheim St. Michael der Barmherzigen Schwestern in München. Dort starb sie am 18. Dezember 2025.
Die Beerdigung findet am Mittwoch 7. Januar 2026 um 12.45 Uhr in München auf dem Waldfriedhof (Alter Teil) statt. Anschließend feiern wir den Auferstehungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Hedwig (Hirnerstr. 1).

