EIN BESONDERER NEUJAHRSEMPFANG

Im vergangenen Jahr 2020 war aufgrund der Corona-Pandemie vieles nicht möglich. Dankbar sind wir umso mehr für all das, was möglich war, wenn es auch oft anders war, als wir es bisher kannten. Das neue Jahr gemeinsam zu beginnen, haben wir uns nicht nehmen lassen – dann eben auf digitalem Wege. Über sechzig Schwestern waren bei unserem virtuellen Treffen dabei und haben es zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Auf diesem Wege konnten wir auch noch herzlich Sr. Maria Freischlager zu ihrem 96. Geburtstag gratulieren, den sie an Silvester gefeiert hat.

Aus dem Kreis unserer Freunde und Unterstützer konnten wir im vergangenen Jahr viele nicht sehen, sind aber glücklich über die vielen Wege, auf denen wir miteinander in Kontakt geblieben sind.

An unserem persönlichen Jahresrückblick der Missionarinnen Christi möchten wir Sie hier und heute in Bildern teilhaben lassen, die in Ausschnitten unser Jahr 2020 zeigen.

Im Januar verabschiedeten wir am Tag der Berufungspastorals Sr. Ruth Pucher und stellten das neue Konzept vor. Im Februar war Amtsübergabe an unsere neue Noviziatsleiterin Sr. Maria Stadler. Mit dem März-Bild gedenken wir nochmals unserer fünf Mitschwestern, die 2020 gestorben sind.

Im April hatte uns Corona bereits fest im Griff, die erste Sitzung der Regionalleitung via Zoom machte den Anfang vieler weitere digitaler Zusammenkünfte, wie Sitzungen, Spurgruppe, Berufungspastoral, Noviziat, Weggemeinschaft und viele weitere. Auf unserem Maibild sehen Sie stellvertretend für sechs Mitschwestern in Alten- und Pflegeheimen in München und Salzburg Sr. Lucia. Das Junibild einer Aufnahme ins Postulat begrüßt stellvertretend fünf Frauen, die sich auf den Weg gemacht haben, MC zu werden. Ein neues Ausbildungskonzept gibt es ebenfalls.

Im Sommer war noch immer vieles nicht möglich, doch schöne Momente mit Begegnungen und Erholung gab es trotzdem, wie unser Julibild zeigt.  Auch Jubiläen haben die MC anders als vertraut gefeiert, nicht aber weniger schön. Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Region Deutschland/Österreich steht das Septemberfoto. Wir sind dankbar für alle und haben Freude in der Zusammenarbeit.

Im Herbst, hier ein Bild aus dem Oktober, war unsere Regionalleiterin Sr. Anita Leipold unterwegs zu Gesprächen mit unseren Schwestern, unter anderem über deren Sendungen. Netzwerkarbeit im Jahr 2020 war sehr reduziert, wie im November zu sehen, gab es dennoch Austausch, Begegnung und Fortbildung. Nicht zuletzt haben wir MC unseren 64. Ordensgeburtstag im Dezember ganz im Stillen und unter uns gefeiert.

Wir freuen uns sehr darauf, Ihnen und uns wieder „im echten Leben“ zu begegnen, zum Beispiel bei Exerzitien oder Kursen, die wir seit März alle absagen mussten. Selbst hier, das sei zum Schluss noch erwähnt, sind wir neue Wege gegangen und haben online-Begleitung angeboten.

Wir alle hoffen und beten dafür, dass im neuen Jahr alles wieder besser und leichter wird und üben uns in Verbindung mit Ihnen allen in Geduld.