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Missionarinnen Christi brauchen Ihre Hilfe für Südafrika

Liebe Freunde und Unterstützer der Missionarinnen Christi,

uns alle betrifft die Corona-Krise, jede Einzelne spürt ihre Auswirkungen, im persönlichen Umfeld und wirtschaftlich. Dennoch können wir alle uns nicht vorstellen, mit welch gravierenden Folgen die Menschen anderswo auf dieser Welt zu kämpfen haben, so auch in Taung, Südafrika, wo sich die Missionarinnen Christi seit vielen Jahren engagieren.

Inzwischen ist die Not vor Ort existenzbedrohend und die Gemeinschaft steht vor großen finanziellen Herausforderungen. 27 Angestellte müssen weiterhin bezahlt werden. Die Arbeitslosenversicherung hat gerade einmal einen Monat gezahlt, obgleich ein Vierteljahr zugesagt worden war. So fallen alleine 1.350 Euro Kosten jeden Monat zulasten der Gemeinschaft an, zu viel Geld um das aus eigener Kraft über die Dauer der Krise hin zu bewältigen.

Die Hoffnung auf die Rückkehr zu ein wenig Normalität haben steigende Infektionszahlen zunichte gemacht. Südafrika hat mittlerweile über 500.000 Covid-19-Infektionen. So bleibt auch der Kindergarten bis zum Beginn des neuen Schuljahres im Januar 2021 geschlossen. Erzieher wie Lehrer tun ihr Möglichstes, um den Kindern auf digitalem Wege Unterrichtsmaterial zukommen zu lassen und Aufgaben zu kontrollieren, eine schwierige Aufgabe.

 

Spendenkonten: Kennwort „Hilfe für Taung“

Wir bitten um Ihre Hilfe – jeder Euro rettet Existenzen. Mit 50 Euro kann ein Angestellter einen weiteren Monat der Krise überstehen.

 

Deutschland: Missionarinnen Christi, Linderhofstraße 10, 81337 München

Liga-Bank eG München, IBAN: DE76 7509 0300 0002 1460 45, BIC: GENODEF1M05

 

Österreich: Schönleitenstraße 1, A-5020 Salzburg

Volksbank Salzburg, IBAN: AT40 4501 0000 0010 6682, BIC: VBOEATWWSAL

 

 Sr. Michaela Prachtl schreibt Erschreckendes aus Taung:

„Von Freitag auf Samstag brachen sieben Personen um Mitternacht ins benachbarte Pfarrhaus ein. Die Einbrecher brachen die vergitterten Fenster der Küche auf, streuten Gift und vergifteten damit einen der Hunde sowie viele Vögel.  Zwei Priester wurden gefesselt, mit Messern verletzt und mit heißen Bügeleisen gequält. Die Diebe fragten nach Geld, doch es war ihnen nicht genug. Sie plünderten das Haus und Büro, nahmen alles mit, was sie brauchen konnten. Sie fragten auch nach den Schwestern und ob sie Geld hätten, was der Pfarrer verneinte. Die Diebe nahmen sich viel Zeit und verbrachten fünf Stunden im Pfarrhaus!

Die Priester sind gleich am folgenden Tag weggezogen für eine gewisse Zeit. Die Schwestern verbrachten die Nacht bei einer bekannten Familie. Sie haben Angst vor ähnlichen Übergriffen. Nun müssen die Sicherheitsmassnahmen im Schwesternhaus verbessert werden. Vor zwei Tagen erst wurde in der Nähe eine Farmersfamilie ermordet – ein Ehepaar (80, 82) und deren Tochter (56), die ihre Eltern besucht hatte – und deren Auto gestohlen.“

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