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Unser Kindergarten in Taung, Südafrika, braucht Ihre Hilfe!

Unser Kindergarten in Taung, Südafrika, braucht Ihre Hilfe!

In Zeiten von Corona spüren wir alle täglich die wirtschaftlichen Auswirkungen auf unser Leben. Welche Folgen die Pandemie in anderen Teilen der Erde hat, liegt jenseits unseres Vorstellungsvermögens. Aus unseren Wirkungsgebieten berichten die Schwestern der Missionarinnen Christi von einem Alltag, der schon immer schwierig war und gegenwärtig fast nicht mehr zu bewältigen ist. So auch in Taung, Südafrika, einer Distriktstadt mit rund 250.000 Einwohnern, 150 Kilometer nördlich von Kimberley.

Im Januar 2012 haben die Missionarinnen Christi hier den Kindergarten Lesang Bana (Setswana) übernommen. Was damals mit knapp 50 Kindern begonnen hat, ist zum größten Kindergarten im Umkreis von Taung geworden, mit über 225 Kindern in sechs Kindergarten- und zwei Krippengruppen. Jetzt ist der Kindergarten infolge der Pandemie seit März geschlossen. Ob die Eltern ihre Kinder anschließend wieder hinschicken wollen und können, ist zurzeit fraglich. Die wirtschaftliche Lage hat sich dramatisch verschlechtert. Zudem fehlt die Einnahmequelle, um Angestellte und Arbeiter zu bezahlen.

In Europa kann fast jedes Kind im Vorschulkinder eine gute Betreuung erfahren, wird gefördert, ist mit Gleichaltrigen zusammen und bestens versorgt. Lesang Bana kann das den Kindern auch bieten, etwas, das in Afrika überhaupt nicht selbstverständlich ist, im Gegenteil, es ist die absolute Ausnahme, Kinder gut betreut zu wissen.

Auch in normalen Zeiten ist nur wenig Geld vorhanden, dennoch bringen viele Familien die Gebühren für den Besuch des Kindergartens in Höhe von 30 Euro pro Monat auf, versuchen es zumindest, solange es über das Jahr hin eben geht. Wenn aufgrund der Krise die Kinder nicht zurückkehren können, wäre es für das Wohl und Wachsen der Kinder und für ihre Zukunft sehr nachteilig.

Wer das Glück hat, hier sein zu dürfen, kommt aus äußerst schwierigen Lebensverhältnissen. Die Eltern arbeiten oft in weiter Entfernung, in Taung gibt es nur wenige Arbeitsplätze. Viele Kinder wachsen bei Verwandten auf, zahlreiche kennen nicht einmal ihren Vater. Krankheit, häufig Aids, der frühe Tod mancher Eltern, häusliche Gewalt, sexueller Missbrauch – all das ist grauenhafter Alltag vieler Kinder. Lesang Bana heißt übersetzt „Lasset die Kinder…“, fast biblisch: „Lasset die Kinder zu mir kommen.“ Der Name ist Programm: Lasset die Kinder Kind sein, spielen und vor allem glücklich sein.

Bitte unterstützen Sie uns, damit die Kinder weiter kommen können. Jeder einzelne Euro sichert einem Kind einen Tag im Lesang Bana: einen Tag sichere und glückliche Kindheit, einen Schritt in ein besseres Leben.

 

Aus dem Kindergarten:

In nicht Corona-Zeiten kümmern sich 27 Angestellte um das Wohl der Kinder. Seit 2017 gibt es einen Toyota Quantum, mit dem 28 Kinder gleichzeitig in den Kindergarten gebracht werden können, mit einem fest angestellten Fahrer und einer Assistentin. 100 Kinder kommen so täglich zum Lesang Bana, die Touren beginnen morgens um sechs Uhr, bis um neun Uhr schließlich alle Kinder im Kindergarten sind.

Alle Kinder bekommen Frühstück und Mittagessen im Kindergarten. In der Küche arbeiten fest angestellt zwei Köchinnen. 30 bis 40 Kinder bleiben bis abends, sie bekommen auch am Nachmittag noch eine Mahlzeit.

 

Spendenkonten:

Jeder einzelne Euro sichert einem Kind einen Tag im Lesang Bana. Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Deutschland: Missionarinnen Christi, Linderhofstraße 10, 81337 München

Liga-Bank eG München, IBAN: DE76 7509 0300 0002 1460 45, BIC: GENODEF1M05

Österreich: Schönleitenstraße 1, A-5020 Salzburg

Volksbank Salzburg, IBAN: AT40 4501 0000 0010 6682, BIC: VBOEATWWSAL

Kennwort: Hilfe für Kiga Taung

 

Zahlen und Fakten:

2010: Anfrage, den Pfarrkindergarten in Taung zu übernehmen; 50 Kinder

2012, Januar: Übernahme des Kindergartens durch die Missionarinnen Christi; 77 Kinder

2013, Oktober bis 2014, Mai: 500m² Anbau mit sechs Gruppenräumen, Toiletten, Gemeinschaftsraum, Küche, Büro, Krankenzimmer; Kinderkrippe mit zwei Gruppen im Altbau; über 100 Kinder

2017: Schultaxi-Dienst eingerichtet

Stand heute – über 225 Kinder, 8 Gruppen, 27 Angestellte:

Vier- bis fünfjährige Kinder: drei Gruppen mit je 30 Kindern

Drei- bis vierjährige Kinder: drei Gruppen mit je 30 Kindern

Zweijährige Kinder: eine Gruppe mit 30 Kindern

Krabbelalter: eine Gruppe mit 16 Kindern

 

 

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