„Die Missionarinnen Christi sind zum Dienst am Gottesreich, zum Einsatz für die Menschen berufen.“ (Geistliche Lebensordnung der Missionarinnen Christi, LL 8)

Engagement / Aufgabenfelder

Südafrika: Sr. Margot Schüle - Begleitung und Pflege von AidskrankenRussland: Sr. Maria Stadler bei der Arbeit mit Kindern in Omsk

Konkret wird dies in den unterschiedlichsten Aufgaben und Tätigkeiten, die von den Schwestern übernommen werden.

Dabei legt sich die Gemeinschaft nicht auf ein bestimmtes Aufgabenfeld fest – vielmehr stehen die Erfordernisse der gemeinsamen Sendung sowie die konkreten Begabungen und Möglichkeiten der einzelnen im Vordergrund.

„Damit wir recht entscheiden, welche Dienste wir übernehmen sollen, müssen wir lernen, aus den Zeichen der Zeit und den Nöten der Menschen den Anruf Gottes zu verstehen. Auf diesem Hintergrund haben wir unsere Aufgaben zu suchen und nicht nach Gesichtspunkten von Leistung, Ansehen und Erfolg. Jeden Arbeitseinsatz der Schwestern verstehen wir als Verkündigung der Frohen Botschaft. Entscheidend ist, dass wir unseren Dienst in einer Haltung des Glaubens und der Hingabe tun. Dadurch kann jede Tätigkeit zu einem Zeugnis der Liebe Gottes werden.“ (Geistliche Lebensordnung der Missionarinnen Christi, LL 11 und 15)

Brasilien, Sr. Petra Pfaller beim Besuch im GefängnisSr. Karolina Schweihofer im Begleitungsgespräch

 

Bei der Entscheidung, welche Aufgaben übernommen werden, ist es erforderlich, die konkreten sozialen und gesellschaftlichen Gegebenheiten des jeweiligen Landes und die Situation der Ortskirche im Blick zu haben.

 

Zur Zeit sind Schwestern u.a. in folgenden Berufen und Aufgabenfeldern tätig:

  • Kranken- und Altenpflege
  • Hauswirtschaftsbereich und Finanzverwaltung
  • Therapie und geistliche Begleitung
  • Gemeinde-, Alten- und Krankenpastoral
  • Sozialarbeit und Gefängnispastoral
  • Kirchenmusik, Jura, Psychologie, Supervision, Theologie, Schule

 

Sr. Angèle beim SchulunterrichtSr. Marietta Loidolt bei der HausarbeitEine Vielzahl von Schwestern, die bereits das Rentenalter erreicht haben, engagiert sich ehrenamtlich in verschiedenen sozialen und pastoralen Bereichen. Darüber hinaus nehmen Schwestern, denen aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen kein aktives Engagement mehr möglich ist, durch ihr Gebet und ihr Dasein am Sendungsauftrag der Missionarinnen Christi teil.