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„P. Moser wollte eine Gemeinschaft, in der jede Schwester ihre Persönlichkeit entfalten kann und ihre in Gott gegründete Identität als Gabe und Aufgabe sieht.“
(Geistliche Lebensordnung der Missionarinnen Christi, LL 49)

„In dieser Vielfalt von Berufen und Aufgaben, von Lebensbedingungen und Charakteren ist es Aufgabe aller, die Einheit in der Gesamtgemeinschaft zu suchen. Dies wird uns in dem Maße gelingen, als wir uns gemeinsam auf unsre Berufung durch Jesus Christus besinnen und in seinem Geist die Verbindung miteinander pflegen.“
(Geistliche Lebensordnung der Missionarinnen Christi,  LL 60)

Gemeinschaftsleben


Sr. Claudia Kast, Sr. Petra Pfaller, Sr. Maria StadlerWir sind eine Gemeinschaft apostolischen Lebens und glauben, dass wir unseren Einsatz für das Reich Gottes gemeinsam besser erfüllen können.

Deshalb leben wir vorwiegend in kleinen Lebensgruppen von 3 – 5 Schwestern und teilen unser Leben miteinander. Der Alltag ist geprägt von den verschiedenen Berufen, Aufgaben und Arbeitszeiten, von der Altersstruktur der Gruppe und vom Umfeld. Miteinander wollen wir offen sein für das Wirken Gottes unter uns. Dafür sind gemeinsame Gebetszeiten wesentlich und thematische Gruppenabende sowie gemeinsame Freizeitgestaltung förderlich.  Die Lebensgruppe gibt sich eine Lebensordnung, die stützen soll, nicht erdrücken. Auch die Gebetszeiten und Gebetsformen werden von der Gruppe selbst geregelt. Eigenverantwortung und der persönliche
Glaubensweg der einzelnen werden gefordert und
gefördert.

Urlaub an der OstseeEs ist nicht immer leicht, die unterschiedlichen Vorstellungen, Bedürfnisse und Ideen zu vereinbaren. Im Hören aufeinander und in der gemeinsamen Ausrichtung auf Gott versuchen wir, miteinander Jesu Weg der Liebe ganz konkret werden zu lassen. In gegenseitiger Achtung, Annahme und Korrektur wächst die Gemeinschaft zusammen. Die Gütergemeinschaft ist für uns ein Zeichen gelebter Armut. Wir teilen unsere geistigen und materiellen Güter miteinander und bemühen uns um einen einfachen Lebensstil: in Solidarität mit den Armen und in ökologischer Verantwortung.

Über die Lebensgruppe hinaus gibt es vielfältige Formen des gemeinschaftlichen Austausches, der Mitverantwortung und der persönlichen und spirituellen Weiterbildung sowie der gemeinsamen Freizeitgestaltung. Immer wissen wir uns weltweit mit unseren Mitschwestern und deren Freuden und Sorgen verbunden.

Gerne pflegen wir die Beziehung zu Mitschwestern und Mitbrüdern anderer Ordensgemeinschaften, nehmen unseren Platz in den Ortskirchen und Pfarrgemeinden ein und leben ökumenische Verbundenheit.